„Das kleine 1×1 der Stadtplanung“ Teil 6 „Stuttgart muss sich entscheiden: Das Umfeld des Hauptbahnhof Stuttgart“

Der Hauptbahnhof und sein Umfeld prägen für viele Menschen den ersten Eindruck, wenn Sie in Stuttgart ankommen. Dies war schon vor hundert Jahren so – doch hat sich inzwischen viel getan: Der Bahnhof liegt nicht mehr am Rande der Stadt sondern mitten drin und ist bald die wichtigste Schnittstelle des neuen Rosensteinquartier zur Stadt. Nach der Fertigstellung des Tiefbahnhofs ergibt sich die einmalige Gelegenheit, das Bahnhofsumfeld völlig neu zu gestalten und zu einer würdigen Visitenkarte für die Stadt Stuttgart zu entwickeln.
Wir möchten herausfinden, wie eine solche Visitenkarte aussehen könnte. Herr Stuckenbrock wird uns in einem Impulsvortrag vorstellen, was bisher geplant ist und welche Varianten für das unmittelbare Umfeld des Bahnhofsgebäudes zukünftig denkbar sind. Besonderes Augenmerk werden wir der Nutzung des sog. A3-Areal (nördliches Bahnhofsgebäude) schenken: Hier drängt die Zeit, denn es kann in 6 Jahren schon bebaut werden.

Einladung zur Diskussion über die Gestaltung des Umfeld des Stuttgarter Hauptbahhof

Einladung zur Diskussion über die Gestaltung des Umfeld des Stuttgarter Hauptbahhof

Einladung zur Diskussion über die Gestaltung des Umfeld des Stuttgarter Hauptbahhof

Einladung zur Diskussion über die Gestaltung des Umfeld des Stuttgarter Hauptbahhof

Stuttgart muss sich entscheiden – Vortragsreihe

Stuttgart muss sich entscheiden –
IG Bürger für Baden Württemberg e.V. informiert in einer Vortragsreihe über die aktuell drängenden städtebaulichen Fragen in Zusammenhang mit dem neuen Rosenstein-Areal.

Während Stuttgart 2011 noch gespalten war im Streit ob das Bahnprojekt Stuttgart 21 weitergebaut werden soll, ist man fünf Jahre später einen großen Schritt weiter: Mit der Grundsteinlegung für den neuen Tiefbahnhof, sowie dem ersten Tunneldurchbruch im Stadtgebiet hat das Projekt zwei wichtige Meilensteine geschafft. Doch während der Bau von Stuttgart 21 vorankommt, wird die Frage nach der Gestaltung der freiwerdenden Bahnflächen immer dringender. Mit der informellen Bürgerbeteiligung „Rosenstein“ hat die Stadt Stuttgart 2016 schon mal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Als mitgliederstärksten Verein der Projektbefürworter, sehen wir es als unsere Pflicht, jetzt in unserem Engagement nicht nachzulassen: Dank der Hilfe externer Experten, wie dem renommierten Stadtplaner Uwe Stuckenbrock, konnten wir uns in die Grundlagen des Städtebaus einarbeiten und bei der informellen Bürgerbeteiligung umfassend einbringen.
Der Bau eines neuen Stadtteils auf den freiwerdenden Gleitflächen ist für die Stadt Stuttgart eine Jahrhundertchance. Sie zu verpassen ist unverzeihlich. Deswegen lehnen wir als Projektbefürworter jegliches Umstiegs- oder Alternativkonzepte ab. Die Stadt Stuttgart muss nun fokusiert und in nächster Zukunft weitreichende Entscheidungen zur Gestaltung des Rosenstein-Areals treffen. Schon dieses Jahr beginnt die Bahn mit der Planung des Rückbaus des Gleisvorfeldes. Doch das Gelände unter dem Gleisvorfeld ist eine künstlich geschaffene Topographie, die sich nicht für die spätere Bebauung eignet. Deswegen muss die Stadt Stuttgart schon bald entscheiden, welche Topographie das neue Stadtviertel haben soll – nur so lassen sich Synergieeffekte mit dem Rückbau des Gleisvorfelds nutzen.
Doch während die zeitliche Umsetzung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung noch völlig offen ist, stehen beim Thema Stadtentwicklung schon bald noch weitere wichtige Entscheidungen an. Zum Beispiel die Gestaltung des Umfeld des neuen Bahnhofs dem, als wichtigste Schnittstelle zwischen Stadt und Rosensteinquartier, eine wichtige Bedeutung zukommt. Auch hier drängt die Zeit: das sog. A3-Areal (nördliches Bahnhofsgebäude) kann in 6 Jahren schon bebaut werden.
Tatsächlich handelt es sich hier um große Schritte, die auch mit Bedacht gemacht werden müssen. Vor allem dürfen bei diesen Entscheidungen die Bürger nicht vergessen werden.
Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung wäre eine umfassende Information der Bürger zu den anstehenden Fragestellungen. Getreu Konrad Adenauers Zitat „Größere wären mir lieber, aber kleine Schritte sind besser als keine Schritte“ wollen wir jeden interessierten Bürger die Möglichkeit geben, sich zu informieren. Dazu organisieren wir zusammen mit unseren Experten eine Veranstaltungsreihe. Unter dem Titel „das kleine 1×1 der Stadtplanung“ wollen wir erörtern, wie auf dem Rosenstein-Areal ein lebendiges, alltagstaugliches Quartier entstehen kann. Hier der Link zu www.youtube.com/playlist?list=PLUdeM_tuWjAp3iMFjBWUC-p_JWnLBxz-P

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