Was gibt es Neues im Juli 2017

An Veranstaltungen:

Am Montag, den 17. Juli 2017 um 18.00 Uhr, Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Saal bieten  die Befürworter des Projekts Stuttgart 21 ihre achte öffentliche Veranstaltung an. Stadtplanung unterliegt heute einem gesetzlich verankerten Nachhaltigkeitsgebot. Es sieht vor, dass die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen miteinander in Einklang gebracht werden. Somit muss für die weitere Planung überlegt werden, was das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung für den Stadtteil Rosenstein bedeutet.

Auf unseren Städtebau-Exkursionen haben wir bereits viele Erkenntnisse gesammelt. Wir haben gelernt, welche Grundbausteine für ein gutes Quartier erforderlich sind.
Wir werden an diesem Abend der Frage nachgehen, wie im Rosenstein ein lebendiges, alltagstaugliches Quartier entstehen kann und was dazu berücksichtigt werden muss. Wie kann ein solches Quartier auf Dauer auch für künftige Generationen funktionieren, d.h. sich nachhaltig entwickeln? Mit Hilfe unseres digitalen Stadtmodells können wir an diesem Abend unsere ersten Ergebnisse und Erkenntnisse veranschaulichen und überprüfen. Wie immer mit einer inspirierenden Einführung durch unseren Vorsitzenden, dem Architekten Jochen Hammer, dem erfahrenen ehemaligen Stadtplaner und Projektbegleiter des Rosensteinquartiers, Uwe Stuckenbrock. Die Veranstaltung ist so gemacht, dass auch Neueinsteiger gut mitkommen können. Es werden Stimmungsbilder abgefragt, weiter bleibt Platz für Fragen und Diskussionen. Es ist eine Veranstaltung zum mitmachen.

 

Neue Facebookseite zum Rosensteinquartier

Exklusiv zum Rosensteinquartier gibt es eine neue Facebookseite mit vielen Infos, Meinungen und Veranstaltungsberichten der IGBürger. Macht durch „liken“ die Seite zum Renner.

https://www.facebook.com/Rosensteinquartier-Stuttgart-131146230780083/

 

Öffentliche Veranstaltung im Juni 2017:

Wie jeden Monat findet der IG Bürger Stammtisch- jeden 2. Dienstag im Monat, also am 13.06.2017, ab 19.00 statt. Diesmal nicht im Spätzlesschwob, sondern, weil dort zu ist, im Brauhaus Schönbuch, Bolzstrasse 10. Befürworter von Stuttgart 21 sind herzlich willkommen. Das Essen dort ist nicht teuer und sehr lecker. Richtig schwäbische Küche. Wir tauschen uns über Neuigkeiten von Stuttgart 21, der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm und dem Rosensteinquartier aus. Natürlich reden wir auch über Privates. Der jetzige VfB Präsident, Herr Dietrich, war auch schon bei uns, damals in der Funktion als Projektsprecher von Stuttgart 21. Immer wieder finden Überraschungsgäste zum Stammtisch.

Was gab es Neues im Mai 2017?

 … an Veranstaltungen zum Rosensteinquartier 

Alle reden von Bürgerbeteiligung. Doch Bürgerbeteiligung erfordert Sachkenntnis. Sonst entsteht nicht mehr als das, was bis jetzt im Rahmen der dritten Bürgerbeteiligung zum Stuttgarter Rosensteinviertel entstanden ist: ein kleinbürgerliches Idyll, das in keiner Weise auf Fragen der Topographie und der Erschließung eingeht (von dem Wunsch nach Fahrradwegen mal abgesehen). Die Befürworter des Bahnprojekts Stuttgart 21 wären darüber hinaus froh, wenn sich die Fraktionen von CDU, SPD, FW und der FDP Gruppe weiterhin für sinnvolle Verbesserungen einsetzen und sich kritisch mit den Vorstellungen des Grünen Baubürgermeisters auseinandersetzen. Am Montag, den 29.5.17, 18.00 Uhr, Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Saal boten die Befürworter des Projekts Stuttgart 21 ihre siebte öffentliche Veranstaltung an, auf der anhand eines digitalen Geländemodells die Fragen der topographischen Gestaltung und Erschließung des neuen Stadtviertels diskutiert wurden. Bei der Veranstaltung wurde auch klar, dass die Stadt Stuttgart in einigen wichtigen offenen Fragen das Gespräch mit der Deutschen Bahn suchen muss. Die grüngeführte Stadtverwaltung (Bauverwaltung) hat einige dringende Handlungsfelder. Im Film sind Sie genannt. Bei der Übergabe des Stuttgart 21 Geländes von der Bahn an die Stadt Stuttgart sind zahlreiche Schnittstellen bisher nicht gelöst. Wenn die Bauverwaltung nicht rechtzeitig handelt, werden die Kosten steigen, weil zum Beispiel Umweltprüfungen doppelt gemacht werden müssen. Zudem müssen Bahn und Stadt klären, in welchem Zustand die Übergabe des Geländes stattfindet z.B. welche Bahnbauten wie der Gleisbogen erhalten bleiben.

Text: Thomas Eschle

 

 

 

 

…von der Baustelle des Tiefbahnhofes:

Das Gerüst für die erste Kelchstütze im Stuttgarter Tiefbahnhof steht und wir freuen uns schon auf den Tag, an dem der Beton fließt!

Der Bau der ersten der 28 charakteristischen Kelchstützen des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs hat begonnen. Hergestellt sind inzwischen die Bewehrung sowie der größte Teil der Schalung des sechs Meter hohen, ersten Stützenabschnitts, des sogenannten Kelchfußes. Die Betonsrbeiten begannen im Juni 2017.

In der jetzt im Bau befindlichen ersten Kelchstütze, deren Durchmesser im oberen Bereich rund 32 Meter beträgt, befinden sich etwa 350 Tonnen Bewehrungsstahl. Der Kelchfuß besteht aus 35 Kubikmeter, der darauf befindliche Kelch aus 650 Kubikmeter Beton. Insgesamt müssen pro Kelchstütze über 1000 Quadratmeter Fläche geschalt werden. Für den Kelchfuß werden dabei vier vorgefertigte, dreidimensionale Schalblöcke verspannt. Für den eigentlichen Kelch werden 60, für die aufgesetzte Hutze noch einmal 24 Schalelemente benötigt.

Die fleißigen Filmer von S21BauTV haben alles dokumentiert und Sie können mit dabei sein, wie unser Bahnhof weitergebaut wird. Schauen Sie dazu in unseren Videokanal auf YouTube: youtube.com/watch?v=EXfImVdMLQ0

Vorschaubild
Bau der Bahnhofshalle
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…bei der Stadtentwicklung im zukünftigen Rosensteinviertel:

Auf unsere Initiative hin ist ein Gemeinderatsantrag von den Fraktionen Freie Wähler/CDU/SPD/FDP eingebracht worden, der die Verwaltung auffordert, sich ernsthaft mit den nötigen technischen Grundlagen für das Städtebauprojekt zu beschäftigen, damit endlich mit den konkreten, finalen Planungen für Rosenstein begonnen wird! Unter anderem dank unseren Erkenntnissen aus dem 1. Teil unserer Vortragsreihe “Kleines 1×1 der Stadtplanung“ am 20. Februar 2017 mit dem Schwerpunktthema „Eine neue Stadttopografie für Rosenstein“ konnten wir  bei der Formulierung dieses Gemeinderatsantrags kompetent unterstützen. Im Antrag geht es hauptsächlich um die technische Grundlagenermittlung für Rosenstein. Den Antrag im Wortlaut finden Sie hier. Wir werden sehen, ob die Verwaltung bis zur Sommerpause dazu erste Ergebnisse liefern wird.

Die Planungen für das neue Rosensteinviertel stehen leider noch immer ganz am Anfang und es beschleicht uns immer wieder das Gefühl, dass unser OB und unser Baubürgermeister die Sache immer noch nicht ernst genug nehmen. Trotz vielfältiger Impulse, wie zum Beispiel der großen Bürgerbeteiligung Rosenstein, der neu gegründeten Initiative Aufbruch Stuttgart oder den Plänen für eine Internationale Bauausstellung ringen wir immer noch um einen vernünftigen Start ins Projekt Rosenstein. Aus unserer Sicht wird hier nicht nur eine große Chance verpasst, sondern durch Nichthandeln werden in Zukunft massiv Steuergelder vernichtet. Umso wichtiger sind die Initiavien einer engagierten Bürgerschaft. Es ist für uns ein erster Erfolg, dass Baubürgermeister Pätzold bei seiner Präsentation Mitt Mai in der Architektenkammer jetzt endlich genau die Punkte bezüglich der Entwicklung im Rosenstein angesprochen hat, die wir in dem Gemeinderatsantrag von Ihm und der Verwaltung mit Nachdruck eingefordert haben.

Ich hoffe, dass Sie uns treu bleiben und dass Sie sich weiterhin für dieses großartige Synergie-Projekt einsetzen, bei welchem jetzt mit dem zweiten Teil – der Stadtentwicklung im Rosenstein – der für Stuttgart viel wichtigere Teil erst richtig beginnt.

Dipl. Ing. (FH) Jochen Hammer

 

 

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